Mediation am Schloss Seefeld

Strand mit Krebspuren im Sand

Konflikt in einer Gemeinschaftspraxis

Zwei Ärzte führen eine Gemeinschaftspraxis. Die Kosten für die Angestellten, Geräte etc. werden je zur Hälfte geteilt. Während der eine Arzt in keiner Partnerschaft lebt, beruflich schnell vorankommen möchte und viel Zeit in der Praxis verbringt, ist für seinen Kollegen das Familienleben sehr wichtig. Er verlässt pünktlich die Praxis und ist nicht bereit am Wochenende für die Praxis zu arbeiten. Es kommt immer wieder zu Diskussionen über die Praxiskosten, die oft mit einem Streit enden. Das Klima verschlechtert sich in der Praxis, die Angestellten reden oft von der „dicken Luft“, die herrscht. Beide Ärzte fühlen sich im Recht und sehen den anderen als Ursache für die schlechte Stimmung. Die Patienten nehmen eine Ungeduld bei den Ärzten wahr. Als über die Anschaffung eines neuen Gerätes gesprochen wird, kommt es zu einem Eklat: der eine Arzt verlässt Wut entbrannt die Praxis und kommt nicht wieder. Sein Anwalt teilt in einem Brief die Kündigung des Praxisvertrages mit, es kommt zu einem Gerichtsprozess. Wegen der hohen Anwalts- und Gerichtskosten wird die Praxis aufgelöst, die Geräte müssen unter dem Marktwert verkauft werden.